Ablauf Hochzeits-Reportage

Aus welchen Parts besteht eigentlich so eine Hochzeitsreportage?

Das erkläre ich euch gerne persönlich! Außerdem bekommt ihr beim Vorgespräch meinen persönlichen Wedding Guide mit ganz vielen wertvollen Tipps und Infos zum Hochzeitstag und zur Reportage. Für euren ersten Eindruck gibt es hier aber auch eine kleine Übersicht.

GETTING READY

Beim Getting Ready begleite ich euch schon vor der Trauung, meist getrennt voneinander. Je nach Zeitplan begleite ich entweder zuerst die Braut und dann den Bräutigam, oder mein Second Shooter und ich begleiten jeweils einen von euch gleichzeitig.

Bei der Braut bin ich beim Getting Ready sowohl beim Friseur, beim Make-Up und beim Anziehen des Kleides und den letzten Vorbereitungen dabei. Beim Bräutigam ist es meist nur der letzte Part, dabei gehe ich viel auf Details ein wie zum Beispiel die Schuhe, Manschettenknöpfe oder ähnliches.

First Look

Der First Look ist der erste Blick, den das Brautpaar aufeinander erhaschen kann. Viele Paare wissen gar nicht, dass wir Fotografen da aber eine ganz eigene Vorstellung von haben… Normalerweise ist der erste Moment, in dem der Bräutigam seine wunderschöne Braut sieht, der, in dem sie die Kirche betritt oder bei einer Freien Trauung den Gang herunter auf ihn zugeht. Es gibt aber auch noch eine weitere Möglichkeit!

Beim First Look wird die erste Begegnung in Szene gesetzt. Der Bräutigam wartet mit dem Rücken zu Braut, bis Sie bei ihm ist und ihm auf die Schulter tippt. Dann darf er sich umdrehen und seine Braut zum ersten mal in voller Schönheit sehen. Das ist oft ein super emotionaler Moment. Vielleicht möchtet ihr dazu auch schon mal euer Hochzeitslied hören, um den Moment noch mehr zu fühlen. Diese Bilder sind auf jeden Fall einzigartig und eine wertvolle Erinnerung für euch. Vor allem, da wir zum Beispiel in der Kirche nicht garantieren können, dass wir den Moment optimal erwischen (denn es gibt immer mal Pfarrer und Pastoren, die die Gattung der Hochzeitsfotografen gefressen haben und sie still in eine abgelegene Ecke verbannen, aus der nicht wirklich gut fotografiert werden kann)…

Die Zeremonie

Die Zeremonie ist das Herzstück der Hochzeitsreportage – ob kirchliche oder freie Trauung. Bei der Zeremonie fotografiere ich ganz unauffällig, um euch nicht zu stören. Natürlich bewege ich mich dabei aber auch, um auch Fotos von euren Gästen während der Trauung zu machen. Es ist deshalb also ganz wichtig, dass euer Pastor/Pfarrer nicht nur damit einverstanden ist, dass Fotos gemacht werden, sondern auch damit, dass ich mich frei bewegen darf. Sonst kann ich nämlich nur aus einer Perspektive fotografieren und vielleicht sogar nur von hinten. Das wäre wirklich schade, oder?

Gratulationen und GruppenbildER

Nach der Trauung wollen euch eure Liebsten natürlich gratulieren! Auch diese Momente halte ich ganz unauffällig aus dem Hintergrund fest, um euch nicht zu stören und echte Emotionen einzufangen – quasi ganz unbemerkt.
Anschließend bietet es sich an der Kirche an, sofern ihr denn ein großes Gruppenbild haben möchtet, die Gäste einmal alle im Schatten aufzustellen und ein Bild zu machen. Das kann aber natürlich auch später beim Empfang gemacht werden. Wenn ihr auch noch kleine Gruppenbilder mit der Familie haben möchtet, können wir dann auch direkt machen, oder später an der Partylocation. Ich empfehle dabei immer, nur eine kleine Zahl von Konstellationen zu wählen, denn sonst zieht sich das Ganze für euch und für eure Gäste doch recht lange hin.

Brautpaarshooting

Beim Braurpaarshooting habt ihr die Chance, nochmal ein bisschen Zeit ganz für euch zu haben, bevor es mit dem Trubel der Feier weitergeht. Ob wir das Shooting an der Kirche, an der Feierlocation oder an einem ganz anderen Ort machen, ist natürlich euch überlassen. Meine Paarfotos sind hauptsächlich eine Mischung aus Posing und natürlichen Emotionen, das heißt: Ich gebe euch Hinweise, wie ihr euch positionieren könnt und versuche dann, euch über sogenannte „Prompts“ miteinander interagieren zu lassen. Das ist zum einen schön, weil immer wieder tolle Erinnerungen dabei sind, die euch vielleicht deshalb wieder einfallen, andererseits vergesst ihr dann mich und meine Kamera und die Bilder werden dadurch auch gleich viel natürlicher 🙂

Abenddokumentation

Der Abend. Reden, Essen, Spiele, Aktionen, Tortenanschnitt, euer erster Tanz, die Party… um nur einige Dinge zu nennen, die bei einer Abenddokumentation so dabei sind. Wie lange ich euch begleiten darf, ist natürlich euch überlassen – ich freue mich immer, wenn ich euren ersten Tanz auf jeden Fall noch fotografieren darf! Es ist einfach etwas anderes, professionelle Fotos von dem ersten Tanz zu haben, als nur ein Handyvideo von Freunden. Genau so ist es auch mit dem Tortenanschnitt – ich empfehle euch übrigens, die Torte schon zum Dessert zu servieren und nicht erst um Mitternacht oder später. Das hat mehrere Gründe: abgesehen davon, dass ich noch da bin, um zu fotografieren, ist es für eure Gäste auch viel cooler, zum Dessert ein Stück Torte zu essen. Mitten in der Nacht haben viele Leute keine Lust mehr auf was Süßes und bevorzugen Currywurst oder ähnliche deftige Snacks.